Aftermath – oder: Ich liebe die „german angst“

Hand aufs Herz: In Zeiten von „just in time“, „multitasking“ und „24/7“ ist die „german angst“ nicht nur eine nationale Attitüde, sondern hat alle Chancen zum „Not-Wendigen“, zum globalen Korrektiv. Wem das zu großkalibrig erscheint, der mag in sein Kalkül gerne noch Finanzkrise, Nahrungsmittelskandale und globale Erwärmung mit einbeziehen.
Wie in jeder Rechnung, so gibt es auch in dieser eine Unbekannte: Der derzeitigen Sensibilität könnte – salopp gesagt und politisch absolut inkorrekt – die Halbwertszeit eines Tsunamis beschieden sein. Denn möglicherweise wird morgen eine andere Sau durchs globale Mediendorf getrieben.
Doch: Wie viele Schreckensbilder braucht die Menschheit noch, um umzudenken? Kann die Betroffenheit diesmal von Dauer sein? Ist sie in der Lage, zu dem von vielen als dringlich empfundenen Parameterwechsel beizutragen?
Was mich betrifft, so liebe ich jedenfalls mittlerweile die „german angst“.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s