Archiv der Kategorie: Politik

Handelsblatt-Umfrage: Spitzenmanager beginnen wg. Japan umzudenken

Wer hätte das gedacht? Von den 500 Spitzenmanagern, die das Handelsblatt regelmäßig von dem Forschungsinstitut Psephos befragen läßt, halten 63 Prozent das Atom-Moratorium für richtig. In den Chefetagen, so das Handelsblatt beginne eine „neue Nachdenklichkeit“ und zitiert u.a. Bosch-Chef Fehrenbach mit den Worten: „Wir dürfen solche Restrisiken nicht mehr eingehen“. Ein echter Lichtblick, an einem Tag, an dem RWE – mit guter Aussicht auf Erfolg – Klage wg. Biblis A erhoben hat.

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Die Köpfe werden rollen …

Schlecht wird die Ernte in Deutschland, die Preise werden steigen, sagt Ilse Aigner in diesen Tagen. „Außerdem“, so stern.de, „hat Aigner noch die These aufgestellt, dass Nahrung allein schon deswegen teurer werden sollte, dass wir sie mehr wertschätzen“. Mich erinnert diese Ignoranz gegenüber den Lebensumständen nicht geringer Teile der Bevölkerung ein wenig an das Marie Antoinette zugeschriebene Zitat „Sollen Sie doch Kuchen essen, wenn Sie kein Brot haben“. Man weiß, wie es der Königin schließlich erging. Spätestens bei der nächsten Wahl wird Frau Aigner wohl samt Merkel und Westerwelle ein ähnliches Schicksal ereilen.

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Schön, dass die ARD mich bestätigt …

„Und auch über zwei weitere Parteien lässt das Kompetenzprofil interessante Aussagen zu: Es belegt zum Beispiel, dass die Zugewinne der SPD in den letzten Wochen nicht selbst erarbeitet sind. In der Kernkompetenz „soziale Gerechtigkeit“ lag die SPD trotz miserablen Wahlergebnisses im September bei 44 Prozent, gegenwärtig steht sie nur bei 37 Prozent. Von ihren politischen Konzepten her halten die Wählerinnen und Wähler die SPD heute nicht für stärker als im letzten Herbst.“

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Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Warum hört man derzeit so wenig von der SPD? Vielleicht weil Guido Westerwelle schon deren Job macht und den „Genossen“ scharenweise die Wähler in die Arme treibt? Vielleicht ist es in der Tat ein kluger Schachzug, den Mund zu halten und so von der momemtanen politischen Perspektivlosigkeit abzulenken. Allerdings: Auf die Dauer wird das nicht gut gehen. Das Land braucht wieder eine glaubwürdige sozialdemokratische Politik, gemacht von Profis mit Profil. Fragt sich nur, wo die SPD die hernehmen will.

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